Sonntag, 22. Mai 2011
Mittwoch, 11. Mai 2011
Der Vater meldet sich zurück
Die Zeit vergeht und Marlen wächst und lernt dazu. Sie ist bald 9 Monate alt. Sie ist ein freundliches, ruhiges Baby. Sie ist ziemlich klein. Sie schläft durch. Sie hat eine Muskelschwäche - mir ist das Fremdwort entfallen.
Inzwischen kann sich Marlen aus der für sie unbequemen Bauchlage unter Protestlauten wieder in die Rückenlage drehen. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass sie nun die Mobilität entdeckt - sie bewegt sich viel und räkelt sich hin und her. Da sind andere aber in dem Alter schon deutlich weiter.
Marlen ist keine gute Esserin. Ich denke, wenn sie es in deutlichen Worten formulieren könnte, sie würde sagen, essen sei ein Riesenscheiß. Trinken ist noch schlimmer. Essen+Trinken=Pest+Cholera.
Wir haben den sogenannten Schnuller Trick entdeckt. Wir geben Ihr beim Füttern den Schnuller (den sie liebt) und dann macht sie schnell den Mund auf um ihn zu erhaschen. Dies ist dann die Gelegenheit ihr den Breilöffel schnell zwischen die Kiemen zu schieben. Marlen atmet aber natürlich voll auf Lunge.
Das mit dem Schnuller kann man beliebig lange treiben - irgendwann bricht sie den Brei dann in hustenanfallend im Schwall wieder aus! So heute Morgen geschehen!
Was sie ganz gut kann - finde ich - ist artikulieren. Sie krächzt und blubbert - vokalisiert und dei-deit vor sich hin! Dabei ist sie sehr konzentriert auf Ihre Umgebung und reagiert auch entsprechend.
Und sie findet Geräusche toll. Rülpsen findet sie klasse! Niesen und Husten auch. Da kriegt man mindestens ein mitleidiges Lächeln, oft auch einen Lachanfall. Auch, wenn man mit dem Strohhalm den letzten Rest aus dem Glas blubbzischen lässt.
Ich habe das Gefühl alles sieht ganz gut aus.
Balkenmangelerscheinungen kann ich so direkt nicht erkennen. Nicht in allen Dingen altersgemäß - aber welches Kind ist das schon.
Interessanterweise erscheint es mir so, dass ihre geistigen Leistungen besser gedeihen als ihre körperlichen. Wer hätte das gedacht ... ?
Inzwischen kann sich Marlen aus der für sie unbequemen Bauchlage unter Protestlauten wieder in die Rückenlage drehen. Insgesamt habe ich das Gefühl, dass sie nun die Mobilität entdeckt - sie bewegt sich viel und räkelt sich hin und her. Da sind andere aber in dem Alter schon deutlich weiter.
Marlen ist keine gute Esserin. Ich denke, wenn sie es in deutlichen Worten formulieren könnte, sie würde sagen, essen sei ein Riesenscheiß. Trinken ist noch schlimmer. Essen+Trinken=Pest+Cholera.
Wir haben den sogenannten Schnuller Trick entdeckt. Wir geben Ihr beim Füttern den Schnuller (den sie liebt) und dann macht sie schnell den Mund auf um ihn zu erhaschen. Dies ist dann die Gelegenheit ihr den Breilöffel schnell zwischen die Kiemen zu schieben. Marlen atmet aber natürlich voll auf Lunge.
Das mit dem Schnuller kann man beliebig lange treiben - irgendwann bricht sie den Brei dann in hustenanfallend im Schwall wieder aus! So heute Morgen geschehen!
Was sie ganz gut kann - finde ich - ist artikulieren. Sie krächzt und blubbert - vokalisiert und dei-deit vor sich hin! Dabei ist sie sehr konzentriert auf Ihre Umgebung und reagiert auch entsprechend.
Und sie findet Geräusche toll. Rülpsen findet sie klasse! Niesen und Husten auch. Da kriegt man mindestens ein mitleidiges Lächeln, oft auch einen Lachanfall. Auch, wenn man mit dem Strohhalm den letzten Rest aus dem Glas blubbzischen lässt.
Ich habe das Gefühl alles sieht ganz gut aus.
Balkenmangelerscheinungen kann ich so direkt nicht erkennen. Nicht in allen Dingen altersgemäß - aber welches Kind ist das schon.
Interessanterweise erscheint es mir so, dass ihre geistigen Leistungen besser gedeihen als ihre körperlichen. Wer hätte das gedacht ... ?
Montag, 9. Mai 2011
suchbild
Dienstag, 22. März 2011
Montag, 7. März 2011
Balkenkalauer
Meine Frau einst zu mir (bei der Auswahl des Taufspruches): "Psalm 23,1 wohl eher nicht!" ("Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.")
Fand ich ziemlich gut! Vermutlich hat sogar der HERR geschmunzelt!
Fand ich ziemlich gut! Vermutlich hat sogar der HERR geschmunzelt!
Donnerstag, 3. März 2011
Eine Geschichte gibt es zu berichten, die mich sehr berührt hat. Hat aber nichts mit Balkenmangel zu tun, ist ja auch mal was Schönes!
Marlen wurde letztes Jahr geboren, geheiratet habe ich auch, meinen Namen habe ich abgegeben. Kurz, es ist eine Menge passiert. Genug, um meiner Patentante, dich ich schon 'zig Jahre nicht mehr kontaktiert habe, einen Brief zu schreiben um sie zu unterrichten. Tante Agnes hat dann auch geantwortet und sich gefreut von mir, von uns, zu hören. Zu Weihnachten gabs dann viel zu große Stopp-Socken für Marlen und außerdem eine Einladung zum 90. Geburtstag ("wenn ich den noch erlebe") Mitte Januar dieses Jahres.
Dafür habe ich mir dann einen Tag freigenommen, wir hin zu ihr hin, in die Nähe von Osnabrück, und die Tante hat sich total gefreut und ist richtig aufgeblüht. Hat die Kleine auf dem Schoß gehabt usw., das waren wirklich rührende Momente. Zumal mich diese Frau eigentlich immer begleitet hat in meinem Leben - zwar mit großen zeitlichen Lücken aber dennoch immer wieder.
Na ja, paar Wochen später hab ich ihr dann Fotos von dem Geburtstagskaffetrinken geschickt und eine Terminanfrage für ein neues Treffen im Frühling - auch da hat sie sich wohl sehr gefreut. Und dann wenige Tage später ist sie gestorben, kurz und schmerzlos.
Das hat mich emotional doch sehr aufgerührt, und ich bin froh, dass sie Marlen noch kennengelernt hat. Jetzt hat Marlen noch als Erbstück eine kleine schwarze Katze bekommen, die hoffentlich Glück bringt. Und wir schöne Schachfiguren und Häkeldecken. Und die Fotos zurück.
Vor allen Dingen aber Stoff zum Nachdenken über Freundschaften, die versanden - manchmal auch versanden müssen, über das Schicksal, über die Zeit und den Frühling.
Ach, so war das.
Marlen wurde letztes Jahr geboren, geheiratet habe ich auch, meinen Namen habe ich abgegeben. Kurz, es ist eine Menge passiert. Genug, um meiner Patentante, dich ich schon 'zig Jahre nicht mehr kontaktiert habe, einen Brief zu schreiben um sie zu unterrichten. Tante Agnes hat dann auch geantwortet und sich gefreut von mir, von uns, zu hören. Zu Weihnachten gabs dann viel zu große Stopp-Socken für Marlen und außerdem eine Einladung zum 90. Geburtstag ("wenn ich den noch erlebe") Mitte Januar dieses Jahres.
Dafür habe ich mir dann einen Tag freigenommen, wir hin zu ihr hin, in die Nähe von Osnabrück, und die Tante hat sich total gefreut und ist richtig aufgeblüht. Hat die Kleine auf dem Schoß gehabt usw., das waren wirklich rührende Momente. Zumal mich diese Frau eigentlich immer begleitet hat in meinem Leben - zwar mit großen zeitlichen Lücken aber dennoch immer wieder.
Na ja, paar Wochen später hab ich ihr dann Fotos von dem Geburtstagskaffetrinken geschickt und eine Terminanfrage für ein neues Treffen im Frühling - auch da hat sie sich wohl sehr gefreut. Und dann wenige Tage später ist sie gestorben, kurz und schmerzlos.
Das hat mich emotional doch sehr aufgerührt, und ich bin froh, dass sie Marlen noch kennengelernt hat. Jetzt hat Marlen noch als Erbstück eine kleine schwarze Katze bekommen, die hoffentlich Glück bringt. Und wir schöne Schachfiguren und Häkeldecken. Und die Fotos zurück.
Vor allen Dingen aber Stoff zum Nachdenken über Freundschaften, die versanden - manchmal auch versanden müssen, über das Schicksal, über die Zeit und den Frühling.
Ach, so war das.
Mittwoch, 2. März 2011
kabel und durchbruch
unsere kleine maus war heute beim eeg...


... die auswertung war glücklicherweise unauffällig.
ist doch jedesmal eine ganz schöne zitterpartie.
allerdings gibt es auffälliges im mund: zwei neue zähnchen schieben sich langsam unten raus!
ist wohl sehr unangenehm für die kleine, sieht aber richtig schick aus.
... die auswertung war glücklicherweise unauffällig.
ist doch jedesmal eine ganz schöne zitterpartie.
allerdings gibt es auffälliges im mund: zwei neue zähnchen schieben sich langsam unten raus!
ist wohl sehr unangenehm für die kleine, sieht aber richtig schick aus.
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